satirische Realität
Koala

Koala

Elefant

Afrikanischer Elefant

iceBear

Eisbär

PandaBear

Pandabär

Leopard

Schneeleopard

Monkey

Sumatra Orang-Utan

Lizard

Brückenechse

Turtle

Meeresschildkröte

Moth

Großer Eisvogel

cod

Kabeljau

Der Koala

Immer häufigere Waldbrände setzen der Koalapopulation zu.

Auch der Koala wird von der Klimakrise stark getroffen. Längere Trockenperioden, außergewöhnlich starke und unkontrollierbare Buschbrände, der Temperaturanstieg und Dürren bedrohen sein Leben maßgeblich. Koalas leiden unter Hitze und Dehydrierung. Auch der Eukalyptus, mit dem sich der Koala Flüssigkeit beschafft, schwindet durch die Klimakatastrophe. Seine Nahrungsgrundlage wird ihm entzogen. Viele Tiere bewegen sich deshalb verzweifelt in die Städte, wo sie häufig in Verkehrsunfällen getötet werden.

TEXT

other text

Der Afrikanische Elefant

Elefanten sind besonders durch den Klimawandel gefährdet.

Der Afrikanische Elefant gilt vor allem aufgrund von Wilderei und des Verlusts seines Lebensraumes durch den Bau von Straßen, Dämmen und anderen Infrastrukturprojekten als bedroht. Angesichts dieser ohnehin schlechten Voraussetzungen trifft die Klimakrise ihn besonders schlimm, denn häufiger auftretende und stärkere Dürreperioden rauben ihm seine komplette Lebensgrundlage - die Vegetation, die pflanzliche Nahrungsgrundlage und vor allem das Wasser. Obwohl es sich beim Afrikanischen Elefanten um ein sehr anpassungsfähiges Tier handelt, besteht ein hohes Risiko des Aussterbens in unmittelbarer Zukunft.

Der Eisbär

Sich erwärmende Meere und schmelzende Gletscher bedrohen Eisbären.

Dem Eisbär schmilzt das Eis sprichwörtlich unter den Füßen weg; er gilt als durch den Klimawandel besonders bedrohte Art. Doch nicht nur der Lebensraum der Eisbären schwindet – zunehmend vermischen sich auch unterschiedliche Arten, und das mit negativen Folgen. Das schmelzende Eis, welches Polarbär und Grizzlybär bislang voneinander trennte, ermöglicht die Bildung von Hybriden, die durch eine Vermischung des Erbguts noch stärker vom Aussterben bedroht sind.

Der große Panda

Weniger Bambus führt zu einer akuten Gefährdung der Pandas.

Die Entwaldung und der Raub seines Lebensraumes durch Baumaßnahmen gefährden den Großen Panda schon heute stark. Schätzungen gehen davon aus, dass nur noch rund 1.900 der Tiere existieren. Da die Klimakatastrophe eine Verschiebung von Vegetationszonen bewirkt, wird auch der Schwund von Bambus, von dem sich der Große Panda vorrangig ernährt, verstärkt. Bambus vermehrt sich nur alle 15 bis 120 Jahre, eine Anpassung ist deshalb besonders schwer. Der Große Panda wird daher als stark gefährdet eingestuft.

Der Schneeleopard

Auch die Lebensräume der Schneeleoparden verkleinern sich.

Auch im Hochgebirge verschlechtern sich die klimatischen Bedingungen durch den Klimawandel. Der Schneeleopard hat mit diesen Veränderungen zu kämpfen, denn sein Lebensraum wird immer kleiner. Die Erwärmung könnte ihm mehr als ein Drittel seiner Gebirgslebensräume rauben.

Der Sumatra Orang-Utan

Orang-Utans haben mit einer Vielzahl von Bedrohungen zu kämpfen.

Neben dem Tourismus und der Jagd bedroht die Klimakrise den Sumatra Orang-Utan und lässt die ohnehin kleine Population zusehends schwinden. Die immer stärker werdenden Regenperioden verursachen Erdrutsche und Überschwemmungen, was auch die Pflanzenwelt beeinflusst, von der sich der Sumatra Orang-Utan ernährt. Dazu kommt die erhöhte Gefahr durch Waldbrände während der Dürreperioden.

Die Brückenechse

Durch die steigende Hitze schrumpft die Echsenpopulation.

Die Brückenechse lebt heutzutage nur noch in Neuseeland. Sie gilt als „lebendes Fossil“ und überstand vor 150 Millionen Jahren das Aussterben der Dinosaurier. Jetzt ist das faszinierende Reptil durch die menschengemachte Klimakrise bedroht. Die unaufhörlich steigenden Temperaturen stören das Brutverhalten, denn Brückenechsen produzieren nur Eier, wenn die Nester entsprechend kühl sind. Dadurch schlüpfen immer weniger weibliche Tiere, und die Population schrumpft bedenklich.

Die Meeresschildkröte

Durch die Klimakrise gibt es immer weniger Meeresschildkröten.

Für die Meeresschildkröten bedeutet die Klimakrise immer geringere Zahlen an Nachkommen, denn der Schlupferfolg ist von maßgeblichen Faktoren wie Temperatur und Feuchtigkeit abhängig. Höhere Temperaturen führen zu weniger überlebenden Jungtieren. Laut einer Forschung mit Lederschildkröten könnte die Überlebensrate deshalb um 50 bis 60 Prozent zurückgehen.

Der große Eisvogel

Immer weniger Pflanzen bedeuten immer weniger Nahrung für den „Großen Eisvogel“.

Die Schmetterlingsart „Großer Eisvogel“ ist der größte Tagfalter in Deutschland und auf kalte Winter angewiesen, um zu überleben. Der Große Eisvogel ist beispielsweise vom Aussterben bedroht, weil die Pflanzen, von denen er sich ernährt, häufig vom Menschen entfernt werden. Weicht er auf höhere und damit kühlere Gebiete aus, wächst dort keine geeignete Nahrung mehr

Der Kabeljau / Allgemein Fische

Der Klimawandel betrifft auch den Lebensraum Ozean. Das Wasser wird immer wärmer, wodurch es zu Wanderschaften unzähliger Meerestiere kommt. Während andere Arten wie die Makrele sich den Umständen anpassen, ziehen sich Fischarten, die kaltes Gewässer zum Leben benötigen, zunehmend in kühlere Regionen wie den Nordatlantik zurück.

Forschende gehen davon aus, dass mehr als 60 Prozent aller Fischarten unter den Folgen der Klimakrise leiden werden. Die erhöhten Wassertemperaturen beeinflussen vor allem die Fortpflanzung, Ernährung und Wahl der Laichplätze.